Mindful

Eine Freundin hat mir eine wunderbare Karte gesendet, auf der steht:

„Be mindful even if your mind is full“.

Dazu hat sie mir für die Sommerleichtigekit eine Lieblingssommerliste gesendet, auf der so schöne Punkte stehen wie:

  • Maikäfer entdecken
  • Kaffeeklatsch im Sonnenschein
  • sich selbst Mut zusprechen
  • Abschiedsküsse
  • Die Farbe Blau in allen Schattierungen

Was könnte auf Ihrer Lieblingssommerliste stehen?

Das Schwierigste

Neben dem „Geduldigsein“ vielleicht das Schwierigste im Leben, nichts zu wollen und nichts zu erwarten, aber offen für alles zu sein.

Wie geht es Ihnen damit? Vielleicht mögen Sie dazu ein wenig schreiben – ohne etwas zu erwarten und zu wollen.

DLF: In digitalen Zeiten

DEUTSCHLANDFUNK: Wissenschaft und Bildung
Lebenszeit
Freitag, 18.05.2018; 10.10 - 11:30 Uhr

Redaktion: Andreas Stopp und Michael Roehl

In digitalen Zeiten

Gibt es eine Renaissance der Handschrift?

Eine Sendung von Dörte Hinrichs und Petra Ensminger (Moderation)

Wozu noch zum Füller greifen, wenn Texte doch viel leserlicher getippt werden können? Wozu noch Postkarten oder Briefe schreiben, wenn doch viel schneller eine E-Mail oder WhatsApp verschickt ist? So denken nicht wenige. Aber es gibt auch andere, die der Handschrift gerade in digitalen Zeiten viel abgewinnen können.

Gerade weil Menschen heute so viel Zeit vor Bildschirmen und Tastaturen verbringen, boomt seit einigen Jahren das „Handlettering“, die kunstvolle Schönschrift: Schwungvolle, handgeschriebene Schriftzüge zieren Buchcover, Menükarten oder Hochzeitseinladungen. Und neben professionellen Grafikern wollen sich auch wieder mehr Laien eine unverwechselbare, individuelle Handschrift erarbeiten.

Wann greifen Sie noch zu Stift und Papier, welche Erfahrungen und Erinnerungen verbinden Sie mit Handgeschriebenem?

Unsere Gäste:
Maria-Anna Schulze Brüning, Lehrerin und Autorin des Buches „Wer nicht schreibt bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen“,

Prof. Dr. med. Silke Heimes, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Media, Poesietherapeutin und Autorin,

Chris Campe, Kommunikationsdesignerin und Expertin für Handlettering,

im Telefoninterview:

Dr. Ulrich von Bülow, Leiter der Abteilung „Archiv“ beim Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Sie können sich beteiligen, indem Sie uns anrufen unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 4464 4464, eine E-Mail schreiben an lebenszeit@deutschlandfunk.de oder uns gerne in Handschrift ein Fax schicken an 00800 44 64 44 65.

Immer wieder anfangen

Thornton Wilder sagte einmal, dass das alles ist, was wir tun können: Immer wieder anfangen.

Fangen Sie immer wieder an? Stehen Sie nach „Rückschlägen“ immer wieder auf? Wann und wie gelingt Ihnen das?

Schreiben Sie darüber, wennn Sie mögen und auch über die Zeiten, in denen es Ihnen vielleicht nicht so gut gelingt.

Alles, was ich unterlasse

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“ (Laotse)

Was sind die Dinge in Ihrem Leben, die Sie nicht tun und für die Sie die Verantwortung übernehmen müssen. Schreiben Sie darüber.

Das große Werden

„Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ (John Ruskin)

Welche aktuelle Bemühung hat Sie was werden lassen?

Das Erzählen

Das Kalenderblatt von BR2 beginnt am 4.12.2017 folgendermaßen:

„Geschichten gebären die Welt. Der nicht erzählte Mensch ist nie gewesen. Das nicht erzählte Ereignis nie geschehen. Der nicht erzählte Kalender nur ein Zahlenwust. Darum erzählen wir, auf Knochen, Steinen, Wänden, Leinwand, Papier, auf Bühnen, im Fernsehen, im Film, im Radio. Damit uns die Zeit nicht ins Vergessen verweht. Weil die Welt erst im Erzählt sein zu sich findet. Weil nichts besteht, was unerzählt bleibt.“

Was bedeutet das Erzählen für Sie?