Ruhe und Stille oder Motorausfall?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was es bedeuten würde, gar nichts (mehr) zu wollen? Wie würde sich das anfühlen? Wäre es ruhig und still? Oder würde eine wichtige Triebkraft verloren gehen? Ist es nicht das Wollen, das uns Weitergehen lässt, uns eine Richtung gibt?

Schon, wenn Sie denken: „Ich will gar nichts mehr, nur meine Ruhe“ würde diesem Satz ein Wollen innewohnen. Ist das Wollen dem Menschen inhärent? Das Wollen dem Wünschen verwandt, nur stärker?

Vielleicht versuchen Sie sich schriftlich an diesem Gedankenexperiment, beginnend mit dem Satzanfang: „Ich will gar nichts …“