Kennen Sie die Bohnengeschichte?

Sie wird jedes Mal ein wenig anders erzählt (mal ist es ein Graf, mal ein Bauer, mal ein Mann, mal eine Frau, mal stammt die Geschichte aus Italien, mal aus Japan – aber im Kern bleibt sie gleich). Die bekannteste Version ist wohl diese:

In Italien kursiert die Geschichte von einem alten Grafen, der sehr alt
wurde, weil er ein Lebensgenießer war. Niemals verließ er das Haus, ohne sich eine Handvoll Bohnen einzustecken. Für jede positive Begebenheit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel das Lachen seiner Frau, eine schöne Blume am Wegrand, ein schattiger Platz in der Mittagshitze – ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Abends zählte er die Bohnen aus der linken Tasche und führte sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war. Und sogar an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen.

Heute ist mal wieder ein solcher Bohnentag. Sicher kennen Sie das auch: Es widerfährt einem überraschend etwas Gutes und man ist sehr berührt – vielleicht, weil es so unerwartet ist.

Schreiben kann man darüber auch …

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