Time ist free

Time ist free, but it’s never priceless.

You can’t own it, but you can use it.

You can’t keep it, but you can spend it.

Once you’ve lost it, you can never get it back.

(Harvey Mackay)

Serielle Monogamie

Mehr als neunzig Prozent der Menschen wünschen sich Treue von ihrem Partner, aber die Hälfte der Menschen, die in einer Partnerschaft leben, ist schon einmal fremdgegangen. Dies zeigt eine große Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Und dennoch scheint das Treueideal alle Zeitgeister zu überleben und in der Hälfte der Fälle immerhin stärker zu sein als der Reiz des Neuen und Unbekannten.

Unter Treue wird dabei nicht unbedingt die lebenslange Treue verstanden, die man sich etwa in der Kirche schwört, in dem Sinn von „bis dass der Tod euch scheidet“, sondern eine Treue gegenüber dem jeweils aktuellen Partner, also gewissermaßen eine temporäre Monogamie. Und wenn der nächste Partner folgt und wir wieder Treue schwören, könnte man auch von einer seriellen Monogamie reden.

Wie halten Sie es mit der Treue? Schreiben Sie einen Text dazu …

… Ihr Partner muss ihn ja nicht unbedingt lesen …

Zeilenumbruch bei Bedarf einfügen

 „Die Vorstellung, Gedichte seien schwierig, ist weit verbreitet. Tatsache ist, dass Gedichte leichter verständlich sind als Parteiprogramme, Mietverträge oder Gebrauchsanweisungen.“


einsam, zweisam, drei- und vielsam stammelt es sich schöner:


Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir!

Du, Deiner; Dich Dir, ich Dir, Du mir, – – – – wir?


Gedichte sind sprachliche Äußerungen in einer speziellen Schreibweise, auffälligstes Merkmal ist der Vers, was nichts anderes bedeutet, als dass eine Wendung vom Ende der einen zum Beginn der nächsten Zeile erfolgt.


 Oha! das wollen wir doch mal sehen …

… dem lyrischen Ich auf der Spur


Wortakrobatik

und Haiku (niemals Haikus)

und Elfchen

und Gedichtrezepte

und Dichte

und dichten

und Worte komprimieren

und experimentieren

und …


„wenn man das Handwerk beherrscht, muss man aufhören, an die Regeln zu denken; man muss eine höhere Stufe der Naivität erreichen.“


kursiv in Reihenfolge geschaltet:

H.M. Enzensberger

K. Schwitters

B. Brecht


wenig lyrisch (deswegen in Arial-Schrift): 28./29.11.2015, Samstag 10:00-19:00, Sonntag 9:00-13:00
Ort: Darmstadt (Bessungen); Anmeldung: info@ikuts.de


und das Kleingedruckte ist immer besonders brisant: 240 €,
Die Anmeldung ist verbindlich, bei einer Stornierung bis vier Wochen vorher fallen 50% der Kosten an, danach 100%.

Kennen Sie die Bohnengeschichte?

Sie wird jedes Mal ein wenig anders erzählt (mal ist es ein Graf, mal ein Bauer, mal ein Mann, mal eine Frau, mal stammt die Geschichte aus Italien, mal aus Japan – aber im Kern bleibt sie gleich). Die bekannteste Version ist wohl diese:

In Italien kursiert die Geschichte von einem alten Grafen, der sehr alt
wurde, weil er ein Lebensgenießer war. Niemals verließ er das Haus, ohne sich eine Handvoll Bohnen einzustecken. Für jede positive Begebenheit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel das Lachen seiner Frau, eine schöne Blume am Wegrand, ein schattiger Platz in der Mittagshitze – ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Abends zählte er die Bohnen aus der linken Tasche und führte sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war. Und sogar an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen.

Heute ist mal wieder ein solcher Bohnentag. Sicher kennen Sie das auch: Es widerfährt einem überraschend etwas Gutes und man ist sehr berührt – vielleicht, weil es so unerwartet ist.

Schreiben kann man darüber auch …