Schrödingers Katze und die „Viele-Welten-Interpretation“

Erwin Schrödingers Katze ist ein viel zitiertes Paradox von Physik und Philosophie. Ohne das Experiment genauer beschreiben zu wollen: Folgt man den Gesetzen der Quantenphysik, befindet sich die Katze in einem paradoxen Zustand: sie ist zugleich tot und lebendig. Das Verhalten radioaktiver Substanzen (die sich zusammen mit der Katze in der Kiste befinden) wird nämlich durch eine Wellenfunktion beschrieben, die alle möglichen Ergebnisse beinhaltet.

Gemäß der „Viele-Welten-Interpretation“ (Hugh Everett) bleiben zwei Zustände als gleichberechtigte Realitäten erhalten und entwickeln sich unabhängig voneinander weiter.

Gerade jetzt teilt sich die Realität: in der einen Realität schreiben Sie einen Text und in der anderen passiert das, worüber Sie in dem Text schreiben …

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