Island – Land der Elfen und Trolle

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Island – Land der Elfen und Trolle

Wahrheit oder Mythos? Fakten oder phantasievolles Storytelling? Laut einer Umfrage glauben 60% der Isländer an das versteckte Volk. Das isländische Bauministerium ruft die Elfenbeauftragte Erla Stefánsdóttir oft zu Einsatzorten, um zwischen Menschen und Elfen zu vermitteln.

Als Gott Eva besuchte, hatte sie erst die Hälfte ihrer Kinder gewaschen. Und weil sie sich schämte und Gott durch den Anblick der schmutzigen Kinder nicht beleidigen wollte, versteckte sie die ungewaschenen Kinder. Diese leben seither als das versteckte Volk (Huldufólk).

Ich persönlich habe weder eine Elfe noch einen Troll getroffen, was aber nichts zu sagen hat, da beide Spezies äußerst scheu sind. Es gibt Hügel, in denen sie leben und die man daran erkennt, dass um sie herum kein Gras gemäht ist – und es gibt ganze Stadtteile, die vom versteckten Volk bewohnt werden. Dort darf niemand anderes bauen und damit alle Bescheid wissen, sind diese Gebiete in die offiziellen Stadtpläne eingezeichnet.

Hafnarfjörður, 12 km von Reykjavik entfernt, ist die Heimat der Elfen und in Kópavogur gibt es die Elfenhügelstraße (Álfholsvegur), in Hausnummer 84 leben  Elfen, in den Hausnummern 82 und 86 Menschen. Sollte es einmal nicht möglich sein, die Elfenbehausungen bei Baumaßnahmen zu berücksichtigen, müssen kleine Ersatzhäuser gebaut werden – bunt angemalte Häuschen in isländischen Gärten, an Straßen oder inmitten der Natur.

Und das, was man als Nordlichter bezeichnet, sind in Wahrheit von Elfen gewobene Lichtkränze, ein Schutz, den das Huldufólk für die Menschen schickt. Hat man es sich mit einer Elfe verscherzt, sollte man Kerzen anzünden, beruhigend auf die Elfe einreden und ihr etwas vorsingen.

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