papperlapapp

ein Wortgeschenk, das ich gerne weiterreichen möchte, eine Interjektion, die 1880 erstmals im Rechtschreibduden erscheint. Es handelt sich um Lautmalerei, die wahrscheinlich auf „papp“ im Sinne von „pappeln“ (plappern) beruht. Dieses wiederum meint vor allem das schnelle Sprechen von Kindern, aber auch das Schwatzen im Sinne von verstandlosem Reden. Weniger gesichert ist der Bezug zu den als Bäume bekannten Pappeln, die mitunter als Stimme des Volkes bezeichnet (Vox populi) werden, weil sie bei jedem Windhauch flüstern und sich zu unterhalten scheinen.

4 thoughts on “papperlapapp

  1. Vielen Dank für die interessanten Bedeutungen von Papperlapapp.
    Besonders gut gefällt mir die Version mit den Pappeln (auch wenn sie am wenigsten wahrscheinlich ist), die zu meinen liebsten Bäumen gehören.
    Werde in Zukunft noch intensiver auf ihr „Geplapper“ hören!

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