Nullzeit

Wer schon einmal getaucht ist, weiß, von was Metrodoros von Chios – oder durch ihn sein Lehrer Demokrit – gesprochen hat. Die sich ständig in Bewegung befindlichen und Ansammlungen bildende Atome, die zur Entstehung von Strudeln oder Wirbeln führen, aus denen sich Welten formen, sind unter Wasser leicht zu erahnen. Tief, tief und immer tiefer und um jede Welt eine Membran oder Hülle aus Atomen. Nach dem leeren Raum, der sich gemäß Chios’ Idee zwischen den Welten unterschiedlicher Ausdehnung befindet, halte ich morgen Ausschau.

2 thoughts on “Nullzeit

  1. was für eine berührende Idee…
    Ich beginne jetzt schon und tauche in meine Träume ein, die mir oft die Nullstellen mit Wirbeln füllen. Ein zartes Membrannetz um mein Bewusstsein.
    Liebe Grüsse an die Welt der Fische!

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